Dina Buchs trifft Regierungsrat Schnegg (22.05.2017)

Ein Mittagessen mit Regierungsrat Pierre Alain Schnegg
(Im Rahmen seines Besuches des Alterszentrum Spycher/Spitex Roggwil-Wynau am Montag 22. Mai 2017)

Alterszentrum Spycher/Spitex Roggwil-Wynau – was ist da besonders?

Irgendwie alles. Karin Moser, engagierte Zentrumsleiterin des Alterszentrum Spycherin Roggwil, hat es geschafft, dass der Berner Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg und sein Generalsekretär Yves Bichsel einen halben Tag inklusive Mittagessen in Roggwil verbracht haben. Sie und ihr Team stellten ihr Zentrum höchst interessant, professionell und im lockeren Rahmen vor. In Roggwil wird gelebt, wovon viele träumen: Integrierte Versorgung von der Alterswohnung bis hin zum Pflegeplatz wird alles angeboten und die Bewohner nutzen, was Ihnen hilft. Da lebt die rüstige Seniorin in der Alterswohnung und muss noch keine Leistungen in Anspruch nehmen. Der Chorbesuch am Freitag und der Schwatz auf dem Balkon geniesst sie jedoch sehr. Oder es gibt die dementen Patienten, die manchmal einen Ausflug ins Dorf unternehmen und für den Rückweg liebevoll von der Dorfbevölkerung unterstützt werden. Roggwil, Wynau und fünf weitere umliegende Gemeinden haben in Zusammenarbeit das Regionale Altersleitbild Oberaargau Ost entwickelt, welches sie nun daran sind umzusetzen. Zum Beispiel gründeten sie das Netzwerk Alterspsychiatrie Oberaargau, weil sie festgestellt haben, dass Netzwerke in diesem Bereich noch nicht existieren.

Und was suchte ich dort?

Auf Einladung von Markus Meyer, ehemaliger Grossrat und Präsident der Genossenschaft, durfte ich an dieser Besichtigung teilnehmen und Herrn Schnegg in lockerem Rahmen persönlich kennenlernen. Zum Beispiel konnte ich die Schwierigkeit platzieren, dass Physiotherapeutinnen, die in solchen Institutionen von extern her behandeln kommen, keine Weg-Zeit Pauschalen abrechnen können. Weitere Themen im Gespräch waren beispielsweise die Schwierigkeit, betriebswirtschaftliches Denken und herzlicher Dienst am Menschen zu kombinieren.

Das Gefühl beim Abschied

War auf jeden Fall gut. Ich habe bei diesem Besuch auch Marianne Teuscher, Physiotherapeutin aus Roggwil und Grossrätin kennengelernt. Sie ist Mitglied in der Gesundheits – und Sozialkommission und dadurch ein wertvoller Kontakt für unsere Profession. Oder mit Karin Moser und Rosmarie Wälti habe ich zwei Frauen getroffen, die wissen, wie Visionen in die Realität umgesetzt werden. Wenn physiobern in Zukunft den Draht in die Gesundheitsdirektion benötigt, kann ich durch dieses Treffen einen Bezug zur Erinnerung schaffen, dass sowohl Herr Schnegg und Herr Bichsel sich hoffentlich erinnern werden.

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